Gemeinsam mit meinem Kollegen Andreas Jung habe ich heute vorgeschlagen, Fessenheim zum französisch-deutschen Technologiezentrum für Wasserstoff zu machen.

Bei der heutigen Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung haben wir einen Antrag zur Vertiefung der Europäischen Wirtschaftsunion verabschiedet. Deutschland und Frankreich wollen hier mit konkreten Projekten voran gehen.

Die Zeit ist reif, um diese Dynamik zu nutzen. Mein Ziel ist es, eine länderübergreifende Initiative für die Nutzung des Geländes des Kernkraftwerks (KKW) Fessenheim zu starten. Das KKW wurde im Juni 2020 endgültig abgeschaltet. Eine Nutzung als Zentrum für Wasserstofftechnologie in Fessenheim kann ein Leuchtturm für Innovation werden und die Wettbewerbsfähigkeit beider Länder stärken. Vor allem wäre es ein Meilenstein für den Klimaschutz. Der Hochschulverband am Oberrhein, zu dem auch die Universität Freiburg und die dortigen Fraunhofer Institute gehören, kann dazu einen wesentlichen wissenschaftlichen Beitrag leisten.