Nach nur einjähriger Bauzeit konnte der neue Bauhof in Schallstadt eingeweiht werden und Bürgermeister Jörg Czybulka hatte zur Einweihungsfeier eingeladen. Der örtliche CDU-Abgeordnete Matern von Marschall ließ es sich nicht nehmen, an diesem feierlichen Ereignis teilzunehmen. Nach Ansprachen von Jörg Czybulka, Jürgen Brauer und Richard Stoll wurde der neue Bauhof mit einem Wasserstrahl offiziell eingeweiht. Zuvor sprachen ein katholischer Pfarrer und eine evangelische Pfarrerin einen Segen für den neuen Bauhof.

Die Freude der Verantwortlichen, einen neuen Bauhof in Betrieb nehmen zu können, wurde in den Ansprachen deutlich. Auch der Architekt Richard Stoll wies darauf hin, dass mit dem neuen Bauhof ein ressourceneffizientes und funktionales Gebäude entstanden ist. “Es ist ein Bauhof, der in die Gemeinde Schallstadt passt und ihr wertvolle Dienste leisten wird”, betonte Matern von Marschall am Rande der Veranstaltung. Bereits im Jahr 2014 hatte der Gemeinderat den Neubau des Gebäudes beschlossen, da das Bestandsgebäude weder den modernen Ansprüchen eines Baumarktes gerecht geworden wäre, noch ausreichend Platz geboten hatte. Im Februar 2016 startete der Bau und bereits im Oktober konnte man in Schallstadt Richtfest feiern.

Mein Interview mit der Badischen Zeitung können Sie unter folgendem Link abrufen:

 

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wie-hat-der-freiburger-abgeordnete-von-marschall-den-klimagipfel-erlebt–115101971.html

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Ihr Matern von Marschall

 

Arbeit im Namen des Umweltschutzes

Heute war ich im Umweltbundesamt in Dessau. Im eindrucksvollen Bau der Architekten Sauerbruch / Hutton arbeiten 500 der insgesamt 1.500 Mitarbeiter. Die Präsidentin Maria Kreutzberger empfing mich mit Dr. Müschen (Leiter Klimaschutz/Energie) und Herrn Dr. Glante (Fachgebietsleiter Bodenzustand und Bodenmonitoring), der alle Facetten des Bodenschutzes kennt.

Klima und Bodenschutz

Beide Themen, Klima und Bodenschutz, gehören eng zusammen und deshalb war ich besonders dankbar, hier wichtige Hinweise und Anregungen zur thematischen Vertiefung zu bekommen. 2015 ist das Internationale Jahr des Bodens und ich finde es gut, dass eben gerade in diesem Jahr, in dem wir die globalen Nachhaltigkeitsziele und das Internationale Klimaschutzabkommen vereinbaren wollen, das Thema Boden besonders herausgehoben wird. Der Boden, das ist unsere Mutter-Erde, von der wir leben. Sie zu schützen ist eine lokale und zugleich globale Aufgabe, der wir uns noch intensiver widmen müssen.

 

CO2, Kyoto-Protokoll und Europa 2020

Heute haben wir im Umweltausschuss den Bericht der Kommission zu den Fortschritten bei der Erreichung der Ziele von Kyoto und von Europa 2020 behandelt.

Daraus geht hervor, wir durch den Einsatz von effizienten Technologien in den letzten beiden Jahrzehnten wirtschaftliches Wachstum vom Ausstoß von Treibhausgas-Emissionen (THG) erfolgreich entkoppelt haben. Im Zeitraum 1990-2012 stieg das kombinierte BIP in der EU um 45 %, während die THG-Gesamtemissionen (ohne LULUCF und internationalen Luftverkehr) um 19 % zurückgingen.

Demzufolge verringerte sich die Treibhausgasemissionsintensität in der EU von 1990 bis 2012 um fast die Hälfte. Diese Entkopplung war in allen Mitgliedstaaten festzustellen.

Mehr Informationen:

Den Bericht können Sie hier abrufen

Anpacken für den Naturschutz

Sein Engagement für den Natur- und Artenschutz bekräftigte Matern von Marschall, CDU-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Freiburg, am Samstag, 1. Februar 2014, mit einem Besuch des Naturschutzgebiets Humbrühl-Rohrmatten in Waltershofen.

Er nahm an einer Biotoppflegemaßnahme des Nabu Freiburg teil. Von Schutzgebietsbetreuer Werner Oberle ließ er sich über die Geschichte und Bedeutung des 26 Hektar großen Areals informieren. Das Naturschutzgebiet Humbrühl-Rohrmatten ist ein strukturreiches Grünlandgebiet in der Niederungslandschaft des Tunibergs. Es umfasst Nasswiesen, Bäche, Teiche , trockenere Wiesen, Gehölze sowie eine Niedermoorlinse. Aufgrund magerer Flachlandmähwiesen und Tierarten wie der Helm-Azurjungfer und des Großen Feuerfalters ist das Naturschutzgebiet Teil des Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Gebietes “Breisgau” und damit des europäischen Schutzgebietssystems “Natura 2000”.

Lebensräume und Rückzugsgebiete

Unter den vier Naturschutzgebieten westlich der A5, Arlesheimer See (23 ha), Gaisenmoos (25 ha) und Mühlmatten (20 ha), ist Humbrühl-Rohrmatten mit 26 Hektar das größte. Der Internationale Tag der Feuchtgebiete wird seit 1997 jährlich am 2. Februar begangen. Er erinnert an die Unterzeichnung der Konvention zum Schutz von Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar.

„Feuchtgebiete sind Lebensräume und Rückzugsgebiete für einmalige Tier- und Pflanzenarten. Sie filtern schädliche Stoffe, sichern eine gute Trinkwasserqualität und tragen durch ihre Speicherfunktion aktiv zum Hochwasserschutz bei. Gleichzeitig sind sie für uns Naherholungsgebiete und Teil unserer Heimat. Der Verlust von Feuchtgebieten führt zu einer Verringerung der ökologischen Vielfalt. Hierdurch wird nicht nur die Lebensgrundlage für zahlreiche Tier-und Pflanzenarten bedroht, sondern es entstehen messbare wirtschaftliche Schäden, beispielsweise nach Überschwemmungen. Intakte Feuchtgebiete haben somit wichtige Funktionen. Deshalb müssen wir uns dafür einsetzen, sie zu erhalten.“