Matern von Marschall war während des Gemeindebesuchs in Ihringen gemeinsam mit den örtlichen Gemeinderäten Jürgen Schneider (CDU) und Susanne Bremer (SPD) zu Gast bei Bürgermeister Benedikt Eckerle. Anschließend besuchte der Bundestagsabgeordnete das Unternehmen „Hella Gutmann Solutions GmbH“.

Zu Gast im Ihringer Rathaus

Zum ersten Mal traf sich von Marschall mit dem neu gewählten, 25-jährigen Ihringer Bürgermeister Benedikt Eckerle vor Ort. In diesem Gespräch verwies von Marschall auf den frisch unterzeichneten Koalitionsvertrag: Die Koalitionsverhandlungen, welche „stark länderbasiert geführt wurden“, enthielten auch kommunalpolitische Schwerpunktthemen. Beispielweise sei das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) um eine Milliarde aufgestockt worden. Auch sei viel Geld in das digitale Bürgerportal und die Digitalisierung der Schulen investiert worden. Kommunale Förderprogramme, die für Bürgermeister Eckerle und seine Gemeinde von besonderem Interesse sind, bieten z.B. die Möglichkeit angemessene Schulsanierungen durchzuführen oder Gebäude zu erhalten. Mit neuer Zuversicht verweist Bürgermeister Eckerle auf den nicht so guten Zustand der Schulhalle der Neunlindenschule in Ihringen: „Diese Sporthalle ist ein wichtiger Bestandteil und Mittelpunkt der Gemeinde – sei es für SchülerInnen oder auch für die Vereine, die dort trainieren“. Zudem wurde in der Konversation deutlich, dass Südbaden eine sehr attraktive Region für Menschen  von nah und fern ist. Dabei stellt die wachsende Tourismusbranche die Gemeinde Ihringen auch vor Herausforderungen. Dazu gehört beispielsweise die Zunahme des Straßenverkehrs. Die Gemeinde Ihringen blickt positiv in die Zukunft, steht aber gleichermaßen vor großen Aufgaben. Während des Gesprächs wurden wichtige Zukunftsthemen der Gemeinde angesprochen: Unter anderem die Auswirkungen des Zug- , LKW- und PKW-Verkehrs in der Region Freiburg und vor allem der Ausbau der B 31 West wie auch der Bahnstrecke Freiburg-Colmar, für die sich von Marschall stark machen möchte. Auch die Bürgerinnen und Bürger waren Gegenstand des Gesprächs. Der Europapolitiker ermutigte Bürgermeister Eckerle interkommunal mit den Bürgermeistern der Gemeinden im Umland zusammenzuarbeiten und vor allem Themen, die das deutsch-französische Verhältnis betreffen, zu sammeln, anzusprechen und bei Bedarf zu vertiefen. Anstoß dazu gab Kanzlerin Merkel durch die diesjährige Jahresfeier – 55 Jahre Elysee Vertrag.

Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus besichtigte Matern von Marschall gemeinsam mit Bürgermeister Benedikt Eckerle und den örtlichen Gemeinderäten Jürgen Schneider (CDU) und Susanne Bremer (SPD) das Unternehmen „Hella Gutmann Solutions GmbH“, welches im Industriegebiet von Ihringen liegt und Turbos, Abgasreduktionssysteme, AU-Tester und Diagnosegeräte baut. „Der Zusammenschluss von Gutmann Messtechnik mit dem Familienunternehmen HELLA KGaA war im Jahr 2008 die logische Konsequenz zur Ergänzung der beiden Kompetenzfelder“, laut Rolf Kunold, Geschäftsführer der Firma. Bei der Besichtigung erörterten die Politiker mit ihm und Produkt Manager, Fabian Bierenstiel, die aktuellen Herausforderungen. Wie bei vielen weiteren Unternehmensbesuchen wurde auch bei „Hella Gutmann Solutions GmbH“ deutlich, dass es immer schwieriger wird, junge Menschen für einen Ausbildungsberuf zu begeistern. Von Marschall möchte sich dafür einsetzen, „dass unsere Region hier in Südbaden weiterhin attraktiv ist und bleibt“.

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Nach nur einjähriger Bauzeit konnte der neue Bauhof in Schallstadt eingeweiht werden und Bürgermeister Jörg Czybulka hatte zur Einweihungsfeier eingeladen. Der örtliche CDU-Abgeordnete Matern von Marschall ließ es sich nicht nehmen, an diesem feierlichen Ereignis teilzunehmen. Nach Ansprachen von Jörg Czybulka, Jürgen Brauer und Richard Stoll wurde der neue Bauhof mit einem Wasserstrahl offiziell eingeweiht. Zuvor sprachen ein katholischer Pfarrer und eine evangelische Pfarrerin einen Segen für den neuen Bauhof.

Die Freude der Verantwortlichen, einen neuen Bauhof in Betrieb nehmen zu können, wurde in den Ansprachen deutlich. Auch der Architekt Richard Stoll wies darauf hin, dass mit dem neuen Bauhof ein ressourceneffizientes und funktionales Gebäude entstanden ist. “Es ist ein Bauhof, der in die Gemeinde Schallstadt passt und ihr wertvolle Dienste leisten wird”, betonte Matern von Marschall am Rande der Veranstaltung. Bereits im Jahr 2014 hatte der Gemeinderat den Neubau des Gebäudes beschlossen, da das Bestandsgebäude weder den modernen Ansprüchen eines Baumarktes gerecht geworden wäre, noch ausreichend Platz geboten hatte. Im Februar 2016 startete der Bau und bereits im Oktober konnte man in Schallstadt Richtfest feiern.

Beim Rundgang mit Frau Annette Theobald, der Vorstandsvorsitzenden der Freiburger Tafel, konnte ich einen umfassenden Einblick in die wirklich fantastische Arbeit der Freiburger Tafel erhalten.

Mein Dank gilt all den ehrenamtlichen Helfern ohne deren freiwilliges Engagement und deren Unterstützung es nicht möglich wäre, viele noch verwertbare Lebensmittel an bedürftige Kunden zu bringen. Ein herausragender Verein, welcher eine wichtige Arbeit in der Stadt Freiburg leistet.

Informationen zur Freiburger Tafel:

  • circa 200 ehrenamtliche Helfer; ein Drittel der Ehrenamtlichen helfen im Fahrdienst
  • 2.560 Haushalte werden von der Freiburger Tafel versorgt, im Jahr 2016 circa 800 Neukunden.
  • Insgesamt 3600 Erwachsene + 2350 Kinder = 5950 Personen
  • Kunden kommen aus 60 Nationen
  • Durchschnittlich 350 Haushalte kaufen täglich ein
  • circa 62 t Lebensmittel werden pro Monat von unseren Kühlfahrzeugen eingesammelt; würde man die grünen Klappkisten übereinander stapeln wäre der Turm elfmal so hoch wie das Freiburger Münster
  • monatlich legen die drei Fahrzeuge für das Einsammeln der Lebensmittelspenden circa 5.100 km zurück

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Zu den bisherigen Ermittlungsergebnissen äußert sich der Freiburger CDU-Bundestagsabgeordnete:

“Unser aller Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind Tag für Tag bei der Familie und den Freunden des Opfers, die über den Verlust ihrer geliebten Angehörigen und Freundin auch nach der nun hoffentlich endgültigen Aufklärung dieses abscheulichen Verbrechnens viel Unterstützung und Zeit brauchen werden, um auch nur ein wenig Trost zu finden. Ich hoffe, dass aber die Festnahme des mutmaßlichen Täters wenigstens  eine kleine Erleichterung ist in diesen dunkelsten Stunden. Der Polizei danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz.

Daneben bin ich entsetzt zu erleben, wie jetzt zahlreiche Menschen die allgemeine Abscheu über dieses widerliche Verbrechen dazu nutzen, ihrem Ausländerhass ganz unverhohlen Luft zu machen und ihn zugleich bei anderen zu schüren. Die BZ hat das richtigerweise dokumentiert: die dazu abgedruckten Facebook-Auszüge sind besorgniserregend.

Aber selbstverständlich müssen wir die notwendigen Lehren aus den bisherigen und zu erwartenden Erkenntnissen ziehen. Junge Männer, die aus fremden Ländern alleine hierher kommen, müssen wir viel genauer unter die Lupe nehmen, weil sie meist ein hartes, manchmal auch kriminelles Vorleben hinter sich haben. Und: Wer bei seiner Identifizierung und Altersfeststellung nicht mithilft oder Angaben bewusst fälscht, kann nicht bei uns bleiben – er sollte gar nicht erst bis hierher kommen. Das darf aber nicht zu pauschalen Vorverurteilungen führen, denn nicht wenige Jugendliche, die bei uns Schutz suchen, haben Entsetzliches hinter sich und bedürfen besonderer Betreuung, die dankenswerter Weise viele Menschen bei uns leisten. Aber auch hier braucht es vielleicht noch professionellere Unterstützung bei der Gewaltprävention.“

Während in Freiburg die Verhaftung des mutmaßlichen Täters gelungen ist, lastet auf den Ermittlungsbehörden im Fall der ermordeten jungen Frau aus Endingen ein hoher Erwartungsdruck. „Ich hoffe, die Polizeibeamten können bei bestmöglicher Besetzung ihrer Arbeit vollumfänglich so lange nachgehen, bis auch dieses schreckliche Verbrechen aufgeklärt ist. Den verzweifelten Angehörigen und Freunden der jungen Frau gilt mein fortgesetztes, tiefes Mitgefühl; gerade für sie ist die Ermittlung und Ergreifung des Täters von größter Bedeutung in diesen schwersten Stunden ihres Lebens.“