Der Freiburger CDU-Bundestagsabgeordnete zeigte sich erleichtert über die erreichte Entschädigungsvereinbarung zwischen dem Energiekonzern EDF und dem französischen Staat.

„Mit dem erreichten Kompromiss ist ein wichtiger Schritt in Richtung Stilllegung des dienstältesten Atomkraftwerks Frankreichs getan. Auch wenn laut Medienberichten ein Antrag auf das Ende der Betriebserlaubnis noch nicht gestellt worden ist, steht die Marschrichtung fest: Das AKW Fessenheim wird abgeschaltet und das ist gut so. Eine Fortsetzung der Hängepartie wäre für uns alle in Südbaden unerträglich gewesen. Von Seiten der französischen Regierung wurde immer wieder versprochen, dass das AKW Fessenheim zeitnahe abgeschaltet wird. Dennoch wurden wir immer wieder vertröstet. Ich bin froh, dass das überparteiliche Werben und der vorbildliche Einsatz von Seiten der Bürgerinitiativen letztendlich erfolgreich waren.

In der deutsch-französischen Parlamentariergruppe habe ich seit meiner Wahl in den Deutschen Bundestag nachdrücklich bei den Kollegen der Asemblee Nationale unsere Sorgen deutlich gemacht. Auch mit dem französischen Botschafter war ich dazu regelmäßig im Gespräch. Jetzt gilt es dran zu bleiben, bis der Antrag auf Ende der Betriebserlaubnis des AKW Fessenheim endgültig unterzeichnet ist. Ein entscheidender Schritt ist getan.“