„Wie schön, dass mer uns wieder mal sehn, gell!“ so begrüßte mich Dompfarrer Gaber oft. Der Blick aus seinen fröhlichen blauen Augen ging direkt ins Herz seines Gegenübers. Wer dies wahrnehmen wollte, der spürte darin immer auch die Liebe Gottes zu uns Menschen. Danke, lieber Wolfgang, dass Du uns so reich beschenkt hast!

Das Bild entstand bei der Feier zu Ehren von Prof. Wolfgang Jäger im September 2020, bei der Prof. Norbert Lammert die Laudatio hielt.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute 180.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Klimaanpassung in Freiburg bewilligt. Es freut mich, dass wir aus Berlin die Erprobung innovativer Lösungen zur Klimaanpassung ermöglichen können. Freiburg kann so an heißen Sommertage noch lebenswerter werden.

Die Machbarkeitsstudie sucht nach Lösungen, um die Temperatur an Hitze-Hotspots zu regulieren. Sie soll konkret umsetzbare Maßnahmen im Stadtgebiet aufzeigen. Dazu werden Konzepte entwickelt, um Verschattung, Biodiversität und den Biotopverbund im urbanen Gebiet zu verbessern.

Wir müssen uns an das sich ändernde Klima anpassen. Eine Regulierung der Temperatur im Stadtgebiet verbessert den Alltag der Menschen in Freiburg spürbar. Sie gelingt, indem wir das urbane Klima in Freiburg besser verstehen und nach konkreten Lösungen suchen, um die Temperatur an besonders heißen Orten zu senken. Die Machbarkeitsstudie der Stadt Freiburg leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Die Bundesförderung ermöglicht es nun, konkrete Maßnahmen in Freiburg zu erproben.

Mit 24.026 Euro unterstützt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, in Zusammenarbeit mit der Kulturstaatsministerin Monika Grütters, das Kaiserstühler Weinbaumuseum in Vogtsburg-Achkarren – dies teilte der Freiburger Wahlkreisabgeordnete Matern von Marschall mit. Von Marschall: : „Die Arbeit unserer Winzer prägt die einzigartige Kulturlandschaft am Kaiserstuhl in unserer südbadischen Heimat. Diese Tradition wird im Kaiserstühler Weinbaumuseum erlebbar gemacht. Die Bundesförderung ist ein großer Schritt, damit  neben der täglichen Arbeit unserer Winzer auch die Bewahrung und Darstellung der Tradition gewürdigt wird.“


Matern von Marschall betonte, dass die Förderung gerade in der aktuellen Situation eine Investition in das von ehrenamtlich Engagierten getragenen Museum sei. Die Unterstützung der Landwirtschaftsmuseen in ländlichen Räumen ist Teil des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Damit können die vielfach ehrenamtlich getragenen Museen in ländlichen Räumen ihre wertvolle Arbeit auch in Zukunft aufrechterhalten.

In der heutigen Sitzung des deutsch-franzöischen Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit wurde ich beauftragt, den Zukunftsprozess Fessenheim voranzutreiben. Hindernisse auf dem Weg zu einem gemeinsamen Innovationszentrum Wasserstoff gilt es aus dem Weg zu räumen. Das geht nur, wenn wir ein Verständnis für die Interessen unserer französischen Partner entwickeln. Als Vermittler möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass wir bald gemeinsam den nächsten Schritt in Fessenheim gehen und in konkrete Planungen einsteigen können. Mittel für das Vorhaben können aus dem EU Next Generation Fund kommen. Das hatte die Bundeskanzlerin gegenüber den Abgeordneten des Bundestages in einer Regierungsbefragung bereits deutlich gemacht.

Anlässlich das Kabinettbeschlusses zum Klimaschutzgesetz hatte sich Fridays for Future Freiburg in einem offenen Brief an mich als Freiburger Wahlkreisabgeordneten gewandt. Der Missbrauch der eigenen Reichweite im öffentlichen Diskurs zu Gunsten antisemitischer und antiisraelischer Aggressionen einzelner Aktivisten oder ganzer Gruppierungen durch die globale Fridays for Future Sektion delegitmiert den Einsatz für Klimaschutz. Ich erwarte, dass die deutsche Sektion und damit auch die Freiburger Gruppe, sich sofort von der in Teilen offenkundig antisemitischen und antiisraelischen Bewegung trennt. Fridays for Future muss sich auf Klimaschutz konzentrieren, andernfalls kann die Organisation jedenfalls für mich kein Gesprächspartner mehr sein.

Was den Klimaschutz betrifft ist mein Ziel gemeinsam mit meinen Kollegen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Deutschland zu einer klimaneutralen Industrienation zu machen, die mit guten Jobs und zukunftsweisenden Innovationen wettbewerbsfähig ist. Dafür werden wir das Klimaschutzgesetz der Bundesministerin Svenja Schulze in den letzten Sitzungswochen der Wahlperiode noch verbessern.

Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses engagiert sich Matern von Marschall (CDU) für eine Waffenruhe im Nahen Osten:

„Die Eskalation der Gewalt in Israel und Gaza schockiert mich zutiefst. Der Raketenbeschuss auf Israel durch die terroristische Hamas muss umgehend aufhören. Wir stehen in dieser bedrohlichen Lage fest an der Seite Israels. Deutschland muss seinen Teil dazu beitragen, dass die Gewalt ein Ende findet. Mit einer klugen Außenpolitik, die die Betroffenheit beider Seiten im Blick behält. Ziel bleibt eine Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina.

Inakzeptabel sind in diesem Zusammenhang der offen und ungehemmt zur Schau gestellte Antisemitismus und Antizionismus in Deutschland. Zur deutschen Staatsräson gehört neben der Sicherheit des Staates Israel auch die Sicherheit jüdischer Bürger in Deutschland. Es bestürzt mich, dass in Freiburg an dem Ort, an dem im November 1938 die Alte Synagoge von der SS in Brand gesetzt wurde wurde, nun unter dem Slogan „Israel ist kein Land“ demonstriert wird. Ressentiments tragen nicht zur Lösung des Konfliktes bei. Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz. Besonders enttäuschend ist das Agieren der Türkei in dieser Frage. Türkische Medien, die auch in Deutschland stark genutzt werden, verbreiten antisemitische Hetze. Der türkische Staatspräsident Erdogan gießt immer weiter Öl ins Feuer, statt beschwichtigend zu regieren. Wir brauchen die Türkei als Vermittler, nicht als Brandstifter. Ich fordere die deutsche Bundesregierung auf, klare Worte gegenüber der Türkei zu finden und sie zur Einstellung ihrer Propaganda aufzufordern.“

Alternative Antriebsstoffe standen im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt. Als Sachverständigen konnten wir Professor Christopher Hebling des Freiburger Fraunhofer ISE begrüßen.

Wasserstoff erfreut sich einer großen Dynamik bei der Suche nach weiteren umweltfreundlichen Antriebslösungen. Das Element kann ein wichtiger Bestandteil unserer klimaneutralen und sicheren Energiezukunft werden. Auch wir in Südbaden sollten diese Chance ergreifen. In unserer Region haben wir mit dem Fraunhofer ISE exzellente Forschung in diesem Bereich. Mein Ziel ist es, auf dem Gelände des ehemaligen KKW Fessenheim ein französisch-deutsches Zentrum für Wasserstoff zu schaffen. Hierzu diskutierte ich im Oktober 2020 mit dem Wasserstoffbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Kaufmann und Professor Christopher Hebling des Freiburgers Fraunhofer ISE in einer öffentlichen Veranstaltung.

Das Gespräch können Sie unter dem folgenden Link nachhören: https://apple.co/2S4WKrS

Deutschland und Frankreich sind Motor der europäischen Integration und wir können auch Motor der europäischen Innovation werden. Europa muss technologisch souverän sein. Nur so werden wir unsrer freiheitlichen Werte schützen können. Bundesministerin Anja Karliczek hat dazu heute in der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung den Aufbau eines starken deutsch-französischen Innovationsnetzwerkes angekündigt. Es geht um neue Produkte, um Wertschöpfung, um Freiheit und um Sicherheit.

Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten ist erschreckend. Der anhaltende Raketenbeschuss auf Israel durch die terroristische Hamas ist inakzeptabel. Wir stehen in dieser bedrohlichen Lage fest an der Seite Israels. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Eskalation der Gewalt durch die Hamas hierzulande zum Anlass genommen wird, Antisemitismus offen und ungehemmt zur Schau zu stellen, wie am Wochenende u.a. in Freiburg geschehen. Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz und entsprechende Straftaten müssen mit aller Härte des Rechtsstaats geahndet werden. Zur deutschen Staatsräson gehört neben der Sicherheit des Staates Israel auch die Sicherheit jüdischer Bürger und jüdischen Lebens in Deutschland.

In einer interaktiven und konstruktiven Diskussion mit IJM Regio-Gruppe Freiburg habe ich heute über das Sorgfaltspflichtengesetz diskutiert. Wir haben festgestellt, dass eine Sorgfaltspflicht entlang globaler Lieferketten wichtig und darum klug zu justieren ist. IJM und allen Teilnehmern danke ich herzlich für diese spannende Abendveranstaltung.