Nicht erst seit der Corona-Pandemie wissen wir, wie wichtig Digitalisierung ist. Die Bundesregierung unterstützt mit den Modellprojekten Smart Cities Kommunen dabei, die Digitalisierung voranzubringen. Damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen, investiert die Bundesregierung gezielt in Zukunftsprojekte.

Im Rahmen des im Juni 2020 beschlossenen Konjunktur- und Zukunftspakets wurde eine Aufstockung des Programmes „Modellprojekte Smart Cities“ um 500 Millionen Euro auf 820 Millionen Euro beschlossen. Wir wollen gestärkt aus der Pandemie hervorgehen und investieren deshalb gezielt in Zukunftsprojekte. Es ist ein Erfolg, dass die Stadt Freiburg in dem wichtigen Zukunftsfeld weiter vorangehen kann. Bereits im Januar 2019 hatte der Bund die Digitalisierung des ÖPNV in Freiburg mit einer Million Euro aus dem Bundesprogramm „Sofortprogramm zur Luftreinhaltung – Digitalisierung von Verkehrssystemen“ unterstützt.

Ich freue mich, dass Freiburg in das Programm „Modellprojekte Smart Cities“ aufgenommen wurde. Das ist ein kraftvoller Impuls für die Digitalisierung. Auf der Plattform „Freiburger Datenraum“ („Connected Urban Data Architecture“) sollen Daten zu Klima, Wohnen, Gesellschaft, Gewerbe, Infrastruktur, Natur und Landschaft, Verkehr oder Tourismus und deren Zusammenspiel zugänglich gemacht werden. Damit soll eine moderne Stadtplanung, gezielte der Mobilitätssteuerung und Förderung der Verkehrssicherheit ermöglicht werden.

Mit dem Programm werden digitale Projekte aus ganz Deutschland zur ökologischen, ökonomischen und sozialen Stadtentwicklung gefördert, um die Lebensqualität von Bürgern zu verbessern. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf Projekten, die den Austausch und die Vernetzung zwischen den Kommunen und den Transfer von erworbenem Wissen bei der Digitalisierung voranbringen. Die Erkenntnisse und Informationen aus einzelnen Projekten werden auch anderen Kommunen zur Verfügung gestellt.